Druckluftkompressor – Grundlage für Druckluftwerkzeuge

Druckluft nutzen doch nur Profis. So wie in der Autowerkstatt. Falsch. Mit diesem Vorurteil wollen wir mal ganz schnell aufräumen. Mit Nichten ist ein Druckluftkompressor ausschließlich für professionelle Handwerker eine Bereicherung. Man erhält damit viel mehr eine flexibel einsetzbare Option für die verschiedensten Arbeiten, die im Haushalt so anfallen können.

Natürlich muss man erst einmal mit der Anschaffung in Vorleistung treten. Aber das relativiert sich sehr schnell, denn die meisten von einem Druckluftkompressor angetriebenen Werkzeuge sind günstiger als ihre mit Strom angetriebenen Alternativen.

Wie funktioniert ein Druckluftkompressor eigentlich?

Dazu schauen wir als erstes mal auf das Wort Kompressor. Dieses bedeutet Verdichter und beschreibt damit genau das, was ein Kompressor macht. Er verdichtet Luft. Diese wird dadurch zusammengepresst und in einem speziellen Tank für Hochdruck gespeichert. Der Kompressor saugt Luft an, verdichtet diese und speichert diese im Drucklufttank. Das war aber nur der erste Schritt. Denn noch kann man die Luft nicht als Antrieb für Werkzeuge nutzen.

Dies geschieht im zweiten Prozessschritt eines Druckluftkompressor. Entlässt man die zusammengepresste Luft nämlich wieder, dann dehnt sich diese aus. Und das setzt Energie frei, die man zum Antrieb verschiedener Druckluft-Tools verwenden kann. Wichtig ist, dass man einen Druckluftschlauch verwendet, der für den im Druckluftkompressor aufgebauten Druck geeignet ist. Hier gibt es nämlich gerätespezifische Unterschiede.

Druckluftkompressor: Effektiver Antrieb für viele Werkzeuge
Druckluftkompressor: Effektiver Antrieb für viele Werkzeuge

Was braucht man, wenn man mit Druckluft arbeiten will?

In erster Linie natürlich einen Druckluftkompressor. Während in Werkstätten und Handwerksbetrieben häufig eine fest installierte Version zum Einsatz kommt, greifen Hobbyhandwerker gerne auf mobile Druckluftkompressoren zurück. Diese sind handlich und lassen sich an den Einsatzort transportieren. Sie stehen auch nicht im Weg herum, wenn man sie mal nicht benötigt. Preislich sind diese Geräte deutlich erschwinglicher als eine große Anlage zum festen Einbau.

Die meisten Geräte werden so geliefert, dass man sofort mit einem Druckluftschlauch ein Werkzeug anschließen kann. Das bedeutet folgende Komponenten sind enthalten:

  • Druckminderer: Einzelne Werkzeuge benötigen eine konstanten Luftdruck, der unterhalb der maximalen Leistung des Kompressors liegt. Mit dem Druckminderer kann man diesen Wert einstellen und den Druckluftkompressor drosseln.
  • Überdruckventil: Sollte der Luftdruck im Tank zu hoch werden, dann wird über das Überdruckventil aktiviert und reguliert den Druck. Diese Sicherheitsvorkehrung ist Standard.
  • Ölabscheider: Für den Betrieb des Kompressors ist immer auch ein wenig Öl notwendig. Dieses ist als feiner Ölnebel in der Druckluft enthalten. Für den Betrieb von Druckluftwerkzeugen ist das kein Problem. Allerdings beeinflusst dieser Ölnebel das Ergebnis von Lackierarbeiten mit der Farbspritzpistole. Durch die Verwendung eines Ölabscheiders wird die abgegebene Druckluft von dem Öl getrennt.

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Wofür braucht man Öl in der Druckluft?

Für viele Geräte, die mechanisch betrieben werden, ist eine Schmierung mit Öl erforderlich. Diese erfolgt durch die Luft, so dass immer eine ausreichende Schmierung durch die durchströmende Druckluft gegeben ist. Hierfür gibt es spezielles Luftöl, welches mit Hilfe eines Ölers dosiert wird. Der Öler wird direkt vor das Werkzeug geschraubt und ist mit einem kleinen Öltank ausgestattet. Immer dann, wenn Druckluft aus dem Kompressor zugeführt wird, wird diese geölt.

Öler gibt es auch als Kombigeräte. Dann erfüllen sie auch den Zweck eines Druckminderers. Wer sowohl mechanisches Werkzeuge wie einen Druckluftnagler als auch eine Farbspritzpistole, der sollte überlegen einen Druckluftkompressor mit zwei Ausgängen zu erwerben. So kann man einmal ölfreie Luft nutzen und gleichzeitig auch geölte Luft abrufen.

Auf den Luftdruck und die Menge achten

Vor der Anschaffung eine eigenen Druckluftkompressors, sollte man genau überlegen wofür man diesen in der Zukunft verwenden möchte. Ein wesentlicher Faktor ist der Druck, der aufgebaut werden kann. Hier sind für den Gebrauch zu Hause Werte zwischen 6 und 8 bar üblich. Durch den Einsatz eines Druckminderers kann man ja auch geringere Werte als die maximale Leistung abrufen.

Das zweite Kriterium bei der Modellauswahl ist die Menge der erzeugten Druckluft und die Größe des Speichers. Ein Ausbläser oder eine Farbspritpistole brauchen nicht so viel Luft. Möchte man aber einen Druckluftschleifer verwenden, dann muss eine größere Menge Luft zur Verfügung stehen. Grundsätzlich gilt: Je mehr mechanische Leistung ein Werkzeug hat, umso größer ist die benötigte Abgabemenge eines Druckluftkompressors.

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Wie groß sollte der Kessel des Druckluftkompressor sein?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Es hängt einzig und allein davon ab, welche Arbeiten man damit verrichten will. Man sollte nicht zu groß kaufen. Ein größere Druckluftkessel benötigt nämlich nicht nur mehr Stellfläche zur Aufbewahrung. Er braucht auch eine längere Vorlaufphase, um den Druck für die Arbeiten aufzubauen. Es leuchtet ein, dass mehr Luftvolumen einfach mehr Zeit braucht.

In den meisten Haushalten wird wahrscheinlich nur hin und wieder und für einen kurzen Moment ein Druckluftwerkzeug betrieben werden. Darum sollte man lieber mehr Geld für ein Markengerät ausgeben, anstatt eine Billigeres mit größerem Tank zu erwerben. Das gleiche gilt für die Werkzeuge, die man dann nach und nach dazukauft.